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 Betreff des Beitrags: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 8. Aug 2011, 16:50 
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Huhu!

Ehrlich gesagt, ich bin im Moment ziemlich perplex. War bei Google auf der Suche nach Stichworten für Sucht nach bestimmten Lebensmitteln, da springt mir dieser Begriff "Sucht nach gesundem Essen" ins Auge. Bis dato wusste ich ehrlich gesagt nicht, dass es so etwas gibt.

Hier, zur Info: http://www.enjoyliving.at/geistseele-ma ... rvosa.html

Könnte sein, dass so mache/r Extrem-Molly aufpassen muss, nicht von der einen Sucht durch Ernährungsumstellung in die nächste Sucht zu rutschen. :weissnicht:

Was meint ihr?

Newlife



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*Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht zwei Monate lang in seinen Mokassins gelaufen bist.* (Indianerweisheit)
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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 8. Aug 2011, 18:52 
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Hallo Newlife

Zitat:
Könnte sein, dass so mache/r Extrem-Molly aufpassen muss, nicht von der einen Sucht durch Ernährungsumstellung in die nächste Sucht zu rutschen.


Ja, das glaube ich auch. Was nützt die ganze Diät, wenn die Seele nicht gesund wird?



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LG, maja
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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 10. Aug 2011, 11:16 
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:sonne:
Hallo Newlife, die Sucht nach gesunden Lebensmitteln ist sogar eine eigenständige Erkrankung. Orthorexia nervosa, eine krankhafte Fixierung auf gesundem Essen und infolge dessen die Vermeidung von ungesundem Essen. Das Leben der krankhaft Gesundesser dreht sich immer mehr um Lebensmittel, sie werden sogar roh gegessen - es könnten beim Kochen ja die Vitamine verloren gehen. Jeder Inhaltsstoff wird sorgfältig studiert, Fleisch, Fisch und Milchprodukte werden gemieden. Da hängt die Psyche der Menschen auch in einer gewaltigen Schieflage....Sigrid

:ananas:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 10. Aug 2011, 13:01 
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Huhu Sigelind!

Zitat:
die Sucht nach gesunden Lebensmitteln ist sogar eine eigenständige Erkrankung. Orthorexia nervosa, eine krankhafte Fixierung auf gesundem Essen und infolge dessen die Vermeidung von ungesundem Essen. Das Leben der krankhaft Gesundesser dreht sich immer mehr um Lebensmittel, sie werden sogar roh gegessen - es könnten beim Kochen ja die Vitamine verloren gehen. Jeder Inhaltsstoff wird sorgfältig studiert, Fleisch, Fisch und Milchprodukte werden gemieden. Da hängt die Psyche der Menschen auch in einer gewaltigen Schieflage....


Ja, hab ich gelesen, in diesem Artikel. Wobei ich jetzt nicht weis, inwieweit man z.B. Veganer und Rohköstler in diese Schublade stecken kann. :biggrinn: Ich habe mal gelesen, Rohköstler ernähren sich nur von Pflanzen und Früchten und erhitzen ihre Nahrung bis maximal 45°, eben damit keine Vitamine durch Kochen verloren gehen... was ja grundsätzlich nicht schlecht ist.

Ich war lange Zeit in einem grossen Forum registriert, da lieferten sich Vegetarier, Veganer und Fleischesser teilweise regelrechte Schlachten, in denen die Fleischesser von den Veganern als Mörder und Doppelmörder bezeichnet wurden (weil sie nicht nur die Tiere umbringen, sondern die Pflanzen für die Tiere auch). Wohlgemerkt: Es handelte sich dabei immer um dieselbe Gruppe von Usern, ich möchte da nicht verallgemeinen, ich kenne auch sehr nette Vegetarier. Und bei dieser Vegetariergruppe war ein junges Mädchen, welches stereotyp den Fleischessern erklärte, wie schädlich für den Körper doch rotes Fleisch wäre, und man solle pro Woche max. 500g davon zu sich nehmen. Sie selbst würde darauf akribisch, und ach ja, im übrigen isst sie auch Schokolade so reglementiert. Jeden Tag ein Stück á 20g. :aaaah: Das fiel mir postwendend ein, als ich das von diesem "Gesundheitszwang" las. :zwigri:

Aber um auf den Eingangsgedanken zurückzukommen... Sieht für mich so aus, als wäre bei Extrem-Mollys die psychische Begleitung bzw. das Be- und Aufarbeiten von Mustern während einer Ernährungsumstellung noch viel wichtiger als die medizinische Betreuung. Was nützt dem Menschen eine massive Gewichtsabnahme, wenn er nachher todunglücklich ist (weil die alten Verletzungen natürlich nicht mit dem Fett zerfliessen) oder man schnurstracks wieder in die alten Muster fällt und damit einen Jojo par excellence hinlegt!?

Newlife



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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 11. Aug 2011, 11:48 
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Zum Thema Übergewichtigkeit hin bis zur Fettleibigkeit...was war wohl zuerst da? Frust - mangelndes Selbstbewustsein, Lebenslügen, fehlendes Körpergefühl, Einsamkeit, mangelnde Anerkennung im Beruf oder Privaten? Da wurde eine Krücke gebraucht - einen Schutzschirm zum Verstecken - um den Alltag zu meistern. Einige entwickeln sich zum Trinker, andere, wie ich auch, suchen Befriedigung beim Essen


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 11. Aug 2011, 12:23 
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Hallo sigelind

Zitat:
Zum Thema Übergewichtigkeit hin bis zur Fettleibigkeit...was war wohl zuerst da? Frust - mangelndes Selbstbewustsein, Lebenslügen, fehlendes Körpergefühl, Einsamkeit, mangelnde Anerkennung im Beruf oder Privaten? Da wurde eine Krücke gebraucht - einen Schutzschirm zum Verstecken - um den Alltag zu meistern. Einige entwickeln sich zum Trinker, andere, wie ich auch, suchen Befriedigung beim Essen


Ähm, :sorry: falls ich dich unbewusst verletzt haben sollte. Ich habe ganz allgemein geschrieben, das war weder auf dich, noch auf mich, noch auf sonst jemand bestimmten bezogen. Es waren meine Gedankengänge, weil hier bei uns in AT gerade die psychische Betreuung seitens der Mediziner bzw. Krankenkassen leider oftmals (meiner Meinung bzw. Erfahrung nach) viel zu wenig beachtet wird.

Bezieh meine Aussage bitte nicht auf dich persönlich!

:frühl1:

Newlife



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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 12. Aug 2011, 12:37 
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Warum sollte ich mich angegriffen fühlen? ich war aufgrund meiner Depressionen 2x von meinem Rententräger in einer Psychosomatischen Klinik. Es ging damals um meine Umschulung. Im allgemeinen ist es so - sprechenden Menschen ist zu helfen - Seit 1995 bin ich mit Unterbrechungen bei einer Psychiaterin in Gesprächstherapie. 2006 war ich 8 Wochen in einer sog. Tagesklinik für Psychiatrie. Ich habe immer davon profitieren können. Es ist im Leben nur so - breche ich mir ein Bein oder habe Krebs heißt es:" ach du armes Menschenkind". Habe ich psychische Probleme, gehen die Leut einen Schritt zurück; Vorsicht - die ist ja eine Gestörte und gehört in eine "Klappsmühle"
Ich habe die Labilität angenommen und kann offen darüber sprechen... Sigrid
:frühl5:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 12. Aug 2011, 13:35 
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Huhu sigelind

Keine Ahnung, dass da plötzlich keine Smilies waren, hat mich verwirrt. :zwigri: Aber schön, dass alles gut ist! :jc_doubleup:

Hut ab, dass du offen darüber sprechen kannst, kann mir vorstellen, dass das nicht immer leicht war.

Meine Kritik richtet sich eher gegen Ärzte. Von "Sie brauchen eh nur Reduktionskost zu essen, um abzunehmen" bis hin zu "Wie kann man sich nur so gehenlassen" war alles dabei. Ärzte??? Nur mehr, wenn buchstäblich der Hut brennt, sonst kriegt mich keiner mehr zu Gesicht. :wegda:

Newlife



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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 14. Aug 2011, 11:25 
ist Stammgast
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Ja, dämliche Antworten von dämlichen Pseudo-Beratern liebe ich besonders. Kritische Frager sind sowieso nicht beliebt. Ich wechsele im Augenblick auch meinen Hausarzt und gehe zum Diabetologen. Vom "alten" Hausarzt die Ehefrau ist momentan meine Ernährungsberaterin, :gabel: brauche diese für meine OP, sie war natürlich etwas muffelig - werde das meinem Mann sagen... als ich erklärte, eine zweite Meinung zum Diabetes einholen zu wollen. Ph, die ärgert sich doch, nicht Ich. Was ich überhaupt nicht vertragen kann ist, wenn man arogant und überheblich mir meine Kenntnisse in Abrede stellt - der Gegenüber ist nicht Doktor Allwissend und ich nicht das "Dummchen" von gegenüber....
:gebtag:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ernährungsumstellung: Suchtgefahr?
BeitragVerfasst: 14. Aug 2011, 12:23 
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Naja, diese "Götter in Weiß" - mitsamt dazugehörigen Ehefrauen, Sprechstundenhilfen & Co. - gibts leider immer noch wie Sand am Meer. :dash1:

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