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 Betreff des Beitrags: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 23. Aug 2011, 16:31 
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Huhu!

Ich habe im letzten Jahr mal über Stevia recherchiert, möchte euch die Infos nicht vorenthalten. :zwigri: Ob Stevia jetzt mittlerweile seitens der EU zugelassen ist oder wir das immer noch als Badesalz kaufen müssen, :biggrinn: entzieht sich im Moment meiner Kenntnis. Ich selbst habe es noch nicht probiert (werde es aber mit Sicherheit tun, weil meine kleine Wenigkeit ist eine grosse Naschkatze :zwigri: ), was ich bis dato so gelesen habe, sind durchwegs positive Reaktionen.

Ich denke mal, für alle, die unter Diabetes, Bluthochdruck & Co. leiden, könnte die Verwendung von Stevia ein Schritt in die richtige Richtung sein. Eigentlich müssten ja - wenn die Gesundheit der Menschen den Regierungen ein echtes Anliegen wäre - derartige Lebens-/Nahrungsmittel oberste Priorität haben. Eigentlich....... In der Schweiz ist Stevia, soviel ich weis, zugelassen, und das sind auch intelligente Leutchens. :idee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 23. Aug 2011, 16:35 
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Stevia rebaudiana (Süßblatt, Honigkraut)


Ein wahres Wunderwerk der Natur, welches uns die EU – noch – vorenthält. Der Pflanze wird zwar von der Universität Hohenheim in Deutschland Zulassungsreife bescheinigt, diese ist jedoch bis dato seitens der EU nicht erfolgt. Es gibt zwar Informationen, wonach mit einer Zulassung 2010… oder auch 2011… zu rechnen ist, doch ob dies tatsächlich geschehen wird, bleibt abzuwarten. Da wird sicherlich die Zuckerindustrie auch ein gewichtiges Wort mitreden, denn Stevia könnte diesen Wirtschaftsbereich ziemlich „aufmischen“.

Stevia Rebaudiana stammt ursprünglich aus dem südamerikanischen Raum (Paraguay und Brasilien). Die dortigen Ureinwohner nutzen die Pflanze schon seit langem als Heilpflanze und zum Süßen von Speisen und Tee. Die Glykoside in den Blättern, darunter bis zu 100% Steviosid, sind der Grund für die enorme Süßkraft. Steviosid hat etwa die 300fache Wirkung von Saccharose (50g Steviosid entspricht einer Menge von 12,5kg Zucker), Steviaprodukte in gemahlener Form weisen immerhin noch eine 15mal höhere Süßkraft aus.

Es ist ein kleiner Strauch, welcher eine Höhe von ca. 50-100cm erreicht. Er wächst auf feuchtem, grobkörnigem, sandigem und saurem Boden und liebt Temperaturen von 24° C. Damit er üppiger (buschiger) wird, schneidet man im Sommer die Spitzen zurück. Am Ende der Vegetationszeit stirbt der oberirdische Teil der Pflanze ab. Die Samen sind 3mm groß. Die Wurzeln sind mehrjährig, vertragen allerdings keinen Frost. Daher ist es wichtig, die Pflanze im Herbst, sobald es kühler wird, ins Haus zu bringen und bei ca. 15-20° C auf einem hellen Platz zu überwintern. Während dieser Zeit sollte man wenig gießen und wenig ernten. Die Pflanze zieht sich zurück und treibt im Februar neu aus. Insgesamt jedoch wird ein „selber ziehen“ der Stevia-Staude als schwierig beschrieben.

Was macht diese Pflanze mit ihren Wirkstoffen gegenüber der Zuckerindustrie nun so besonders? Folgende Eigenschaften werden Stevia zugeordnet:

Innere Anwendung:
- ist praktisch kalorienfrei (Vermeidung/Reduzierung von Übergewicht)
- trotz hoher Süßkraft wird Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst (Diabetes!)
- hemmt Bildung von Zahnbelag, verursacht keine Zahnkaries
- kann verdauungsfördernd, gegen Müdigkeit und Pilzbefall wirken,
- teilweise wird auch von positivem Einfluss auf den Organismus bei Neurodermitis, Mucoviszidose, sowie zucker- und Sorbitunverträglichkeit berichtet

Äußere Anwendung:
- kann eine positive Wirkung auf Haut und Haare haben (z.B. bei Verwendung als Maske)
- kann bei Wundheilung helfen (1 Blatt kurz mit Speichel befeuchten, auf die Wunde legen und Pflaster darüber geben)

(An dieser Stelle möchte ich noch ausdrücklich betonen, dass diese Angaben lediglich einen Bericht darstellen und es sich hierbei keinesfalls um eine Anwendungsempfehlung handelt. Der Besuch bei Ihrem Arzt oder in Ihrer Apotheke wird durch diesen Bericht keinesfalls ersetzt. Jegliche Anwendung von Stevia erfolgt eigenverantwortlich.)

Man kann die grünen Blätter direkt zum Süßen von Tee, Salat, Süßspeisen, Eis, usw. verwenden, oder man übergießt die Blätte mit kochendem Wasser, lässt sie 10 Minuten ziehen, seiht ab und süßt mit dem Süßkraut-Wasser.
Die Gewinnung eines intensiven Stevia-Extrakts ist denkbar einfach. Man übergießt 50-150g Blätter (frisch oder getrocknet) mit kochendem Wasser, lässt sie noch 30 Minuten köcheln und seiht sie dann ab. Im Kühlschrank ist der so gewonnene Extrakt mehrere Wochen haltbar.
Getrocknete Blätter kann man mit dem Mörser zerreiben und wie Zucker über Speisen streuen.


:sonne:

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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 23. Aug 2011, 17:28 
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Hallo Newlife, ich habe mir Stevia als Tabl. in einem Bio-Laden auf einem Bauernhof kaufen können. Mir gefällt der Geschmack überhaupt nicht - die Süsskraft ist für mich nicht ausreichend genug, schmeckt mir mehr nach "Bah" Außerdem ist Stevia sehr teuer, 300Tabs kosteten 7.95 €uro. In flüssiger Form kostete 200ml 12,50 €uro :apfel: sigelind


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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 23. Aug 2011, 17:50 
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Habe ich schon von gehört im LOGI_Forum. ich warte aber bis es als Lebensmittel zugelassen ist



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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 23. Aug 2011, 18:13 
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Huhu!

Delfinanne, ich wünsche dir, dass du nicht bis zum St. Nimmerleins-Tag warten musst, bis die Herrschaften mal fertig sind mit ihren Banken- und sonstigen Rettungen. :biggrinn:

@sigelind:

Zitat:
ich habe mir Stevia als Tabl. in einem Bio-Laden auf einem Bauernhof kaufen können. Mir gefällt der Geschmack überhaupt nicht - die Süsskraft ist für mich nicht ausreichend genug, schmeckt mir mehr nach "Bah" Außerdem ist Stevia sehr teuer, 300Tabs kosteten 7.95 €uro. In flüssiger Form kostete 200ml 12,50 €uro


Naja gut, Geschmacksache ist individuell, das wird kritisch, wenn das Zeugs nicht schmeckt, weil dann lass ich es auch stehen *schüttel. Probieren werde ich es trotzdem. Dass die Süsskraft nicht ausreichend sein soll, wundert mich allerdings jetzt schon sehr, wird ja hochgepriesen als "Wunder-Süsskraft". Stevia kann man selbst ganz leicht "herstellen", indem man die Pflanze kauft und dann entsprechend die Blätter zerreibt bzw. eine Essenz daraus gewinnt. Klar isses im Bioladen teuer..... :zwigri:

Nur zur Info, offenbar gibt es in der Süsskraft ziemliche Unterschiede...

http://www.stevia-trade.at/index.php?be ... terschiede



Aber letztendlich muss jeder selber wissen, wieviel ihm seine Gesundheit wert ist. Wenn die Produkte halten, was sie versprechen (kommt wohl auch auf den Hersteller an), finde ich es eine gute Sache. Beim Natursalz dachte ich auch immer "boah, so teuer...". Mittlerweile verwende ich seit einem halben Jahr naturbelassenes Himalaja-Salz (Kosten pro kg ca. 4 Euro), ich würde es nie mehr wieder gegen diesen... ähm sorry... Chemiedreck, den uns die Industrie auftischt, eintauschen. :jc_doubleup:

:sonne:

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2011, 12:01 
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Ja solange benutze ich Zucker und Honig weiter! Süßstoff vertrage ich nicht!



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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 24. Aug 2011, 18:34 
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Mit "Chemiedreck" meinte ich Zucker, nicht Süssstoff.... :zwigri:

Aber ich hab glaub ich in diesem Link gelesen, dass es im Jahr 2011 noch soweit sein könnte. Von daher wäre ja schon mal Licht am Ende des Tunnels. :biggrinn:

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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 13:16 
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Newlife, durch meinem Diabetes sind meine Geschmacksnerven wohl etwas "unterversorgt", das Gleiche gilt auch für Gewürze - an vielen Dingen bekomme ich einfach keinen Geschmack dran.... :huhn: sigelind


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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011, 15:32 
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Huhu sigelind

Ach so, wusste ich nicht. :kuss2:

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 Betreff des Beitrags: Re: Stevia - die süsse Alternative
BeitragVerfasst: 6. Sep 2011, 11:51 
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ich nutze Stevia als Pulverform schon ziemlich lange und es schmeckt mir vorzüglich. Normaler Haushaltszucker kommt mir deswegen schon lange nicht mehr ins Haus.



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